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Samstag, 18. August 2012

GENIUS: A ROCK OPERA, EPISODE 1: A HUMAN INTO DREAMS`WORLD, CD, 2002

DANIELE LIVERANI
Der italienische Keyboarder Daniele Liverani (u.a. COSMICS, TWINSPIRITS, EXARULE, EMPTY TREMOR) aus Ravenna, Emilia-Romagna, hatte 1999 damit begonnen seinen musikalischen Traum einer dreiteiligen Rock Oper umzusetzten.
DARIO CICCIONI
Er komponierte alle Songs selber, spielte neben den Keyboards auch den Bass, die Gitarre und einige Gesangparts ein. Lediglich der Drummer Dario Ciccioni (u.a. CENTRICA, EMPTY TREMOR, EMPYRICS, HARTMANN, TWINSPIRITS, VIRTUAL MIND, OPERA) stand ihm im Studio bei den musikalischen Aufnahmen zur Seite.
Für die einzelnen Personen der Rock Oper "Genius" hatte sich Daniele Liverani prominente Unterstützung zugesichert. Für die "Episode 1: A Human Into Dreams`World"  konnte Daniele Liverani auf die Sänger Mark Boals, Lana Lane, Daniel Gildenlow, Chris Boltendahl, Joe Vana, John Wetton, Steve Walsh und Midnight zurück greifen.
Die GENIUS CD "Episode 1: A Human Dreams`Wolrd" wurde 2002 über Frontiers Records veröffentlicht.
Die Scheibe bietet 11 Rocksongs die durch den Part des Erzählers Philip Bynoe verbunden sind und die GENIUS Geschichte so richtig in Fahrt bringen. Der erste Teil der GENIUS Rockoper darf durchaus als gelungen bezeichnet werden.
Am 24. Mai 2004 veröffentlichte Mastermind Daniele Liverani mit "Episode 2: In Search Of The Little Prince" den zweiten Teil seiner Rock Oper Trilogie. Neben dem Drummer Dario Ciccioni und Oliver Hartmann der für alle Chöre zuständig war, übernahmen die einzelnen Gesangparts neben Mark Boals, Daniel Gildenlow, Russel Allen, Edu Falaschi, Jeff Martin, Roberto Tiranti, Johnny Gioeli und Liv Kristine.
Auch diesmal ist der Silberling mit 11 Rock Songs prall gefühllt, in denen mit Unterstützung des Erzählers Philip Bynce die GENIUS Geschichte weiter erzählt wird.
Am 16. Februar 2007 folgte mit "Episode 3: The Final Surprise" der letzte Teil der GENIUS Rock Oper. Neben dem bekannten Stammpersonal konnte Daniele Liverani im Gesangsbereich auf DC Cooper, Daniel Gildenlow, Jorn Lande, Andrea Dätwyler, Toby Hitchcock, Eric Martin und wieder auf den Geschichtenerzähler Philip Bynoe zurück greifen. Musikalisch bewegen sich die 11 Songs wieder im gewohnten symphonischen Melodic Prog Rockbereich.
Mit seiner GENIUS Trilogie "A Rock Opera" hat Daniele Liverani seinen musikalischen Traum umgesetzt und das Gesamtwerk mit den drei Silberlingen kommt auf eine Spielzeit von über 4 Stunden.
Nach seinem GENIUS Projekt hat Daniele Liverani nach fünf Demos (1988-1992), die Soloalben "Viewpoint" (1999), "Dailey Trauma" (2004) und "Eleven Mysteries" (2012) veröffentlicht, die jedoch in der Veröffentlichungsflut untergegangen sind.
DANIELE LIVERANI
Mit den drei "Genius: A Rock Opera" Scheiben hat sich Liverani jedoch ein musikalisches Denkmal gesetzt, das aufgrund der beteiligten Sänger und der musikalischen Umsetzung in jede vernünftige Rock CD Collection gehört.

Mittwoch, 29. Februar 2012

MIDNIGHT, SAKADA, CD, 2005

MIDNIGHT
CRIMSON GLORY
Der Ausnahmesänger J.P. McDonald aka MIDNIGHT, der 1982 in Sarasota, Florida gegründenten US Power Metal Band CRIMSON GLORY,  hatte CRIMSON GLORY nach den drei Alben "Crimson Glory" (1986), "Transcendence" (1988) und "Strange And Beautifull" (1991) verlassen und war danach lange untergetaucht.
Es dauerte bis 2001 als MIDNIGHT die EP "M"  über Midnight Records veröffentlichte und sich so auf der Szene zurück meldete. Die sieben Songs wurden von Midnight (vocals, guitar, keyboars) und Bobby Kovacs (guitar, keyboards) eingespielt und bieten normalen Akustikrock, bei dem der ehemalige CRIMSON GLORY Sänger nur sehr selten an die Höchtsleistungen vergangener Tage anknüpfen kann. Für viele CRIMSON GLORY Fans war die EP "M" eine mittlere Enttäuschung.
2005 unternahm MIDNIGHT (vocals, guitar), fast 15 Jahre nach seinem letzten CRIMSON GLORY Album, einen erneuten Anlauf und spielte mit den Musikern Scott Gibson (bass), und Phil Anderson (drums) die "Sakada" Scheibe ein, die noch im selben Jahr über Black Lotus Records veröffentlicht wurde.
Zwar haben sich MIDNIGHT gegenüber der EP gesteigert, doch an alte Erfolge konnte der Sänger aber auch damit nicht anknüpfen. Einige der neun Songs liegen zwar auch musikalisch und nicht nur wegen der Stimme von MIDNIGHT im CRIMSON GLORY Fahrwasser, doch insgesamt ist das Songmaterial zu schwach und sperrig und wird oft nur durch den Gesang von MIDNIGHT gerettet.
Bei einigen Lichtblitzen zeigt MIDNIGHT deutlich, dass er es noch drauf hat, was die CRIMSON GLORY Fans sehr freuen wird.
MIDNIGHT R.I.P.
Am 8. Juli 2009 verstirbt MIDNIGHT, im Alter von 47 Jahren, an Nieren- und Lungenversagen.
CRIMSON GLORY
Hinterlassen hat uns MIDNIGHT drei einzigartige CRIMSON GLORY Scheiben und diese beiden Soloscheiben, die jeder MIDNIGHT Fan sowieso in seiner Sammlung hat bzw. haben sollte.