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Dienstag, 24. Januar 2017

CRYSTAL VIPER, QUEEN OF THE WITCHES, CD, 2017

Die aus Polen stammende Band CRYSTAL VIPER veröffentlicht am 17. Februar 2017 über AFM Records, nach einer selbst auferlegten Pause in 2013, das Comebackalbum "Queen Of The Witches". Geboten werden 10 Tracks darunter auch die zwei Coverversionen "See You In Hell" von GRIM REAPER und "Long Live The Loud" von EXCITER. Musikalische Studiogäste waren u.a. MANTAS (u.a. VENOM) und ROSS THE BOSS (u.a. MANOWAR) und Shouter Steve Bettney (u.a. SARACEN). Die fest in den Achtziger Jahren verwurzelten Headbanger Hymnen dieser Konzeptscheibe hauen voll rein. Unbedingte Kaufempfehlung!

Dienstag, 11. Juni 2013

M-PIRE OF EVIL, CRUCIFIED, CD, 2013

M-PIRE OF EVIL
2010 gründete der ehemalige VENOM Ur-Gitarrist Jeff "Mantas" Dunn und der Sänger und Bassist Tony "The Demolotion Man" Dolan (u.a. VENOM) zusammen mit Antony Lant (drums) die Band M-PIRE OF EVIL, die aus der Band PRIME EVIL entstanden ist.
2011 veröffentlichten M-PIRE OF EVIL die 6-Track EP "Creatures Of The Black - Hellspawn". Neben zwei eigenen Songs covern M-PIRE OF EVIL je einen Song von MOTÖRHEAD, KISS, JUDAS PRIEST und AC/DC.
Am 26. März 2012 wird über Scarlet Records, das M-PIRE OF EVIL Debutalbum "Hell To The Holy" auf den Markt gebracht.
Der Silberling bietet 10 Trashmetal Songs, mit einer Portion Power Metal Einschlag und dem erhofften VENOM Einschlag. M-PIRE geben ordentlich Gas und können voll überzeugen.
Das Debutalbum wird in einer zweiten Auflage mit einem anderen Cover veröffentlicht.
Danach gehen M-PIRE OF EVIL mit ONSLAUGHT auf US Tour.
M-PIRE OF EVIL, 2013
Nach der Tour kommt im Mai 2012 mit Marc Jackson ein neuer Drummer zur Band.
Im Februar 2013 veröffentlichen M-PIRE OF EVIL die EP "Demone", die zwei neue Songs bietet und mit einem schönen Aufklappcover veröffentlicht wird.
Mit "Crucified" schieben M-PIRE OF EVIL am 7. Mai 2013 das zweite Studioalbum nach. Der Silberling knallt 11 Songs durch die Boxen, darunter Neueinspielungen von neun alter VENOM Tracks, die früher vom The Demolation Man eingesungen wurden.
Für VENOM und Mantas Fans sicherlich unverzichtbar. Um jedoch eine neue Band wie M-PIRE OF EVIL zu etablieren reichen zwei neue Studiotracks nicht aus.
Daher wartet die treue Fangemeinde ungeduldig auf neues Studiofutter.

Freitag, 30. September 2011

MANTAS, WINDS OF CHANGES, CD, 1988

Nach der Veröffentlichung der  "Possessed" Studioscheibe und dem Livedoppelhammer "Eine kleine Nachtmusik" hatte Gitarrist Jeffrey Dunn alias Mantas VENOM 1985 verlassen.
Zusammen mit dem Shouter Pete Harrison, dem zweiten Gitarristen Al Barnes und dem Keyboarder Keith Nichol hat Mantas 1988 das MANTAS Debutalbum "Winds Of Change" eingespielt das über Neat / Roadrunner veröffentlicht wurde. Mastermind Mantas auch die Bassparts und zusätzliche Keyboards eingespielt.
Dabei ist der Titel wörtlich zu nehmen, denn MANTAS fischen nicht im VENOM Black Metal / Trash Gewässer sondern haben ihre Netze im fetten AOR Melodic Metalbereich ausgeworfen, indem sich auch Bands wie RAINBOW, SAXON und DIO aufhalten.
Auch wenn die Drums neben Mark Savage zum Teil auch vom Computer kommen und die Portion Keyboards manchmal zu groß ausfällt, gefallen die Songs auf Anhieb. Die Gitarrenarbeit ist abwechslungsreich und sehr druckvoll. Unter den 9 Songs befinden sich 3 Instrumentalsongs.
Mit "Winds Of Change" haben sich MANTAS zwischen den Stühlen gesetzt.
Die alte VENOM Fangemeinde war schlichtweg entsetzt und machte einen großen Bogen um das Album und die Metal Gemeinde wurde durch den Ruf und das bisherige musikalische Tätigkeitsfeld von Gitarrist Mantas völlig abgeschreckt. So floppte das Album zu unrecht.
Bewertet man das MANTAS Debutalbum "Winds OF Change" mit dem nötigen Abstand von über 23 Jahren, so fällt das Urteil eindeutig aus: "Winds Of Change" ist ein überdurchschnittlich gutes Metal Album, ohne wenn und aber.
1988 veröffentlichten MANTAS noch über Neat die 3-track Single "Deceiver" mit den Songs "I´m On Fire" und dem FLEETWOOD MAC Coversong "Green Manalishi".
Doch 1988 kämpfte Mantas aber vergeblich gegen das Schubladendenken der Fans und musste einsehen, dass der kommerzielle Erfolg doch nur bei seiner alten Band VENOM einzufahren ist, zu der er dann 1989 reumütig zurück kehrte und noch im selben Jahr das umjubelte Reunionalbum "Prime Evil" einspielte.
MANTAS
Erst 2004 reaktivierte Gitarrist Mantas sein Soloprojekt MANTAS wieder. Diesmal ging die musikalische Reise aber in eine völlig andere Richtung.
Nach AOR /Metal folgte mit der 3-track Single "Zero Tolerance" derber Industrial Death Metal. Mit an Bord waren der ehemalige VENOM Bassist Tony Dolan alias "Demolition Man", Cherisse Osei (drums), Alistair Braaken (guitar) und Sänger Bry.
Am 25. Oktober 2001 folgte das Album "Zero Tolerance" auf dem MANTAS 10 Songs lang dem Plattentitel gerecht werden.
MANTAS
MANTAS sind heute immer noch aktiv, jedoch in der Trio Besetzung Mantas, Marthus und Marsy. Woran erinnert das bloss?
Das MANTAS Debutalbum "Winds Of Change" ist 1988 zu Unrecht übersehen bzw. überhört worden.
Mit einem späten Nachkauf kann man aber der Band ein wenig lohnende Gerechtigkeit und Wiedergutmachung zukommen lassen.