Samstag, 19. Mai 2012

LIVE, SEX & DEATH, CD, 1992

LIFE, SEX & DEATH
1990 entstand in Chicago aus den beiden Bands BOTTOMS UP und US CIRCUS die Band LIVE, SEX & DEATH. Die Urbesetzung bestand aus Chris Stann "Stanley" (vocals), Alex Kane (guitar), Brian Horak (drums) und Dave Andre (bass).
STANLEY
Sänger Stanley spielte täuschend echt den Obdachlosen. Kleidung, Verhalten und Körpergeruch inklusive. Musikalisch bieten LIFE, SEX & DEATH außerordentlich harte Gitarrenarbeit, mit kräftigen, typisch amerikanischen Rocknummern, die ihren Einfluss durchaus in den 70`er und 80`er Jahren hat.Einflüsse von VAN HALEN, TED NUGENT und KISS werden fleißig verarbeitet, gelegentlich kochen LIFE, SEX & DEATH auch ein paar Blues-Strukturen neu auf. Auch einige CHEAP TRICK Anleihen, was die Refrains betrifft, lassen die Band modern klingen.
Nach einigen Monaten kommt mit Billy Gar ein neuer Drummer zur Band.
Nach einem Auftritt auf dem Foundation Forum bekommen LIFE, SEX & Death einen Plattenvertrag von Warner / Reprise.
Das LIFE, SEX & Death Debutalbum "The Silent Majority" wird 1992 veröffentlicht. Die 14 Songs bieten alles das, was die Band an positiver Entwicklung erfahren hat. Songs wie "Big Black Bush", "Wet Your Lips", "Fuckin´Shit Ass", "Schools For Fools" und "Farm Song" knallen ordentlich daher.
Die beiden Songs "Tank" und "Schools For Fools" werden sogar für die TV Schow Beavis & Butthead verwendet. Nach der Veröffentlichung der Debutscheibe verlässt Brian Horak die Band und wird 1993 durch Todd Loomis ersetzt.
Doch das Bandkarussell dreht sich weiter. 1994 wird Gitarrist Alex Kane kurzfristig durch Warren DiMartini (u.a. RATT), dann durch John 5 (u.a. MARILYN MANSON) und am Ende durch Tom Space ersetzt.
Erste Aufnahmen für ein zweites Studioalbum mit dem Titel "Human Bomb" werden in Angriff genommen aber nicht beendet. Bassist Billy Gar geht 1995 von Bord und sein Job wird gleich noch zweimal neu besetzt. Doch LIVE, SEX & DEATH haben ihr Pulver verschossen, 1996 folgt die Auflösung.
Mit "The Silent Majority" haben uns LIFE, SEX & DEATH ein kunterbuntes und völlig zeitloses Rockalbum mit tollen Songs hinterlassen, dass mit "Jawohl Asshole" sogar einen kleinen Minihit aufweist.

1 Kommentar:

  1. Check out a podcast review of The Silent Majority by Life, Sex & Death on Dig Me Out at digmeoutpodcast.com, a weekly podcast dedicated to revisiting lost and forgotten rock of the 1990s.

    AntwortenLöschen